Deutscher Gewerkschaftsbund

31.03.2015

Europa kennen und verstehen lernen - Bildungsfahrt nach Brüssel

In einer Woche alle europäischen Institutionen kennen zu lernen - nicht schaffbar! Aber dennoch hat es sich unsere Gruppe zum Ziel gesetzt soviel wie möglich mit zu nehmen, Europa in großen Teilen zu begreifen und als Multiplikator zu dienen, dass Europa doch nicht ganz so schlecht ist.

Wir haben uns mit den Europaabgeordneten Dr. Hermann Winkler, Constanze Krehl und Susanne Melior getroffen und einen regen Gedankenaustausch zu unterschiedlichsten Themen geführt. Schon bei diesen ersten Treffen könnten wir sehen, wie vielfältig aber auch kompliziert Europa ist.

Doch wie werden sächsische Themen nach Europa getragen? Dies passiert über die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sachsen-Verbindungsbüros. Deren Leiter, Wolf-Eberhard Kuhl, konnte uns ausführlich die Aufgaben der Verbindungsstelle erläutern und welchen Einfluss dann auch regionale Projekte auf die europäische Politik haben können. Das Verbindungsbüro kann ein Sprachrohr von Sachsen nach Brüssel sein.

Dennoch gibt es viele Lobbyisten, welche mit ihren Verbänden auch einen Anlaufpunkt in Brüssel bieten. So auch unsere nächste Station beim Zentralverband des Deutschen Handwerks.

Doch wie ist die Europäische Union aufgebaut, was gibt es für Innstitutionen, wie sind diese mit einander verzahnt und welche Aufgaben werden bewältigt. Als diese Fragen kann man uns an einem Ort beantworten - im Besucherzentrum der Europäischen Kommission. In kurzweiligen Vorträgen mit ausreichend Zeit für Nachfragen konnten wir uns jetzt fast ein geschlossenes Bild machen.

Doch wie passt die Gewerkschaftsbewegung in dieses Bild? Auch dazu haben wir Antworten gefunden - beim Europäischen Gewerkschaftsbund. Claudia Menne, Vize-Generalsekretärin, erklärte uns wie Arbeitnehmer_Innen Rechte, betriebliche Mitbestimmung und Soziale Mindeststandards in Europa umgesetzt werden. Und welch langer Weg gegangen werden muss, um für alle Länder eine einheitliche Regelung zu finden.

Europa ist nicht an einem Tag zu begreifen, dazu ist es zu groß und an manchen Stellen zu kompliziert. Doch was wir alle mitnehmen konnten - Europa ist wichtig und gut- für uns alle!

Wir danken alle Beteiligten für eine aufschlussreiche, lehrreiche Fahrt.


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