Deutscher Gewerkschaftsbund

17.03.2016
Kundgebung 9. Aprill 11 Uhr in München

Seehofer auf die Pelle rücken!

Aufruf/Leipzig

Anmeldung für Gewerkschaftsmitglieder und Kooperationspartner hier im Onlineformular (rechts) oder unter leipzig@dgb.de  oder Tel.: 0341-2110955



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29.03.2016
Protestkundgebung am 9. April in München

Wir lassen uns nicht spalten!

Gewerkschaften fordern Gesetz gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

Wir lassen uns nicht spalten!

DGB

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft für den 9. April zu einer regionalen Kundgebung und Protestaktion in München für ein Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen auf. "Im Koalitionsvertrag wurde zugesagt, dass es ein Gesetz dazu geben wird. Nach wochenlangen Verhandlungen gab es im Februar einen Entwurf, der aber dann auf Druck von Arbeitgebern und Wirtschaft von der CSU mutwillig gestoppt wurde. Das nehmen wir nicht schweigend hin!" sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann.

Der Aufruf zur Aktion in München richte sich an alle, die gegen die Zwei-Klassen-Gesellschaft im Betrieb kämpften, sagte Hoffmann. "In vielen Betrieben gilt längst nicht mehr das Prinzip ,gleiche Arbeit - gleicher Lohn'. Stattdessen werden Leiharbeit und Werkverträge an ihrer ursprünglichen Zielsetzung - dem Einsatz in Ausnahmefällen -  vorbei für Lohndumping eingesetzt. Hunderttausende Kolleginnen und Kollegen verdienen weniger, als ihnen rechtmäßig zusteht - und es werden immer mehr. Es reicht jetzt! Die CSU ist Teil der Koalition und ebenso an die Zusagen gebunden wie SPD und CDU. Wir brauchen ein Gesetz, dass den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen wirksam verhindert!"

Aktion und Kundgebung starten um 11 Uhr am 9. April auf dem Odeonsplatz in München.

Die DGB-Regionsgeschäftsstellen in Sachsen koordinieren die An- und Abreise der TeilnehmerInnen aus Sachsen.

Kommt zur Kundgebung

am 9. April 2016 in München: 11 Uhr, Odeonsplatz

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen beenden!

Der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen nimmt immer mehr zu, in allen Branchen, ob Automobilhersteller, Schlachthöfe, am Bau, im Einzelhandel und in Krankenhäusern, in Schulen und Verkehrsbetrieben. So werden hunderttausende Kolleginnen und Kollegen schlechter bezahlt und schlechter behandelt als die Stammbelegschaft – und damit zum Lohndumping missbraucht.

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD zugesagt: "Den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit werden wir verhindern."

Der Gesetzentwurf wurde von der CSU gestoppt. Jetzt bekommen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: NICHTS.

  • Weil die CSU den Koalitionsvertrag nicht erfüllen will.
  • Weil die CSU Zwei-Klassen-Belegschaften nicht verhindern will.
  • Weil die CSU Lohndumping nicht wirksam bekämpfen will.
  • Weil die CSU den Missbrauch von Werkverträgen nicht beenden will.
  • Weil die CSU gleiche Löhne für Leiharbeiter nach 9 Monaten verhindern will.
  • Weil die CSU erlauben will, dass Leiharbeiter als Streikbrecher missbraucht werden dürfen.
  • Weil Arbeitgeber und Wirtschaft Druck auf die CSU machen, um weiter Lohndumping betreiben zu dürfen.
  • Wir brauchen ein wirksames Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen – JETZT!

Kommt zur Kundgebung am 9. April, um 11 Uhr auf den Odeonsplatz in München!

Über Details und Möglichkeiten zur Anfahrt könnt ihr euch bei eurer DGB-Region vor Ort informieren.

Aufruf: Wir lassen uns nicht spalten! Kundgebung am 9. April 2016 in München (application/acrobat, 1 MB)

Der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen nimmt immer mehr zu. Im Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD vereinbart, diesen Missbrauch zu verhindern. Der Gesetzentwurf wurde jetzt von der CSU gestoppt. Dagegen demonstrieren wir am 9. April 2016 in München.


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