Deutscher Gewerkschaftsbund

Zwischen Unabhängigkeit und gekauften Botschaften - Pressefreiheit in Gefahr?

2. Juni I 17:00 Uhr I Wintergrüne Torgau

Unabhängige und ausgewogene Berichterstattung in Zeiten der Kostenersparnis? Redaktionen werden ausgedünnt, arbeiten unter Hochdruck, tiefer greifende Recherchen werden immer seltener. Aufträge werden zunehmend an Freiberufler/-innen vergeben. Wie können unter diesem Druck Berichte entstehen, welche den Nutzerinnen und Nutzern, also uns, ein breites Spektrum an Informationen und Meinungen zu einzelnen Themen liefert. Gab es vor einigen Jahren nur die Option weniger Informationsquellen, so hat man heute die Qual der Wahl. In Sekundenschnelle wechseln wir zwischen öffentlich/rechtlichen, privaten Fernsehsendern, Print, Rundfunk und den sozialen Medien. Doch welche Informationen sind richtig, welche falsch? Welche Quellen sind vertrauenswürdig, wo steckt gute journalistische Arbeit dahinter? Können Medien noch berichten ohne auf Quoten, Werbeeinnahmen u. ä. achten zu müssen? Wissenschaftler/-innen sprechen von Nachrichtenhochdruck, die Zeit in der eine Nachricht sende- oder druckfähig ist wird immer kürzer. Die Arbeitsbedingungen für viele Journalistinnen und Journalisten werden immer prekärer. Wie kann ein kritischer Umgang mit Medien aussehen, ohne pauschaler Ablehnung bzw. Beschimpfungen der Medien und ihrer Vertreter/innen?


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