Kofferinstallation am 9. November 2011 in der Leipziger Gottschedstraße zum Gedenken an die Opfer von Nationalsozialismus und Deportationen DGB/app
Die DGB-Region Leipzig-Nordsachsen ruft zur Spendensammlung für die geplante Gedenkinstallation für die Deportierten auf dem Leipziger Hauptbahnhof auf. Für die Leipziger Gewerkschaften unter dem Dach des DGB ist das Gedenken an die Opfer von Krieg, Faschismus und Naziterror seit jeher selbstverständlich. Wir beteiligen uns an verschiedenen Formen des Gedenkens in Leipzig, unter anderem am Putzen der Stolpersteine am 9. November.
In seiner Rede vor dem Mahnmal der Synagoge Leipzig sagte der DGB-Vorsitzende Bernd Günther: "Niemand wird als Neonazi oder Rassist geboren. Aber wer sich an den falschen Vorbildern orientiert, der kann zu einem Rassisten und Neonazi werden. Deshalb müssen wir als Verantwortliche in der Gesellschaft dafür sorgen, dass es Vorbilder für menschliches, demokratisches und soziales Engagement gibt. Jeder kann dazu seinen Beitrag leisten. Ein neuer Beitrag in Leipzig soll die Gedenkinstallation für die Deportierten auf dem Leipziger Hauptbahnhof werden. Mit großem Engagement haben das Friedenszentrum und der Leipziger Künstler Roland Steckel das Projekt vorangetrieben. Nun geht es darum, die Materialkosten für die Installation zu sammeln. Ich möchte Sie alle und besonders auch unsere Gewerkschaftsmitglieder aufrufen, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen. Der tausendfache Zuspruch von Leipziger Bürgerinnen und Bürgern beim Besuch des Zuges der Erinnerung zeigt, dass dies eine notwendige Gedenkinstallation ist. Ich wünsche und hoffe, dass dieses zum Erfolg führt."
Bitte helfen Sie mit und spenden für die Einrichtung der Gedenkinstallation!
Spendenkonto:
Empfänger: Friedenszentrum Leipzig e.V.
Konto: 307 604 507
Bank: Volksbank Leipzig
BLZ: 860 956 04
Verwendungszweck: Gedenkinstallation