Deutscher Gewerkschaftsbund

DGB-Regionsdelegiertenversammlung am 7. Oktober 2009

Deckblatt Geschäftsbericht 2009

DGB

Die Regionsdelegiertenversammlung 2009 hat am 7. Oktober 2009 Kollegen Bernd Günther in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Günther erhielt 84,3 Prozent der Stimmen und wird den DGB-Vorstand in den kommenden vier Jahren führen. Für die kommende Amtszeit liegt der Fokus vor allem auf der Arbeitsmarktpolitik, so der 59-Jährige. Sie soll sozial gerechter gestaltet werden. Mit Blick auf Leipzig will er sich vor allem dafür einsetzen, dass weniger Arbeitnehmer in prekären Beschäftigungsverhältnissen leben müssen. Dazu soll die betriebliche Mitbestimmung gestärkt werden. Als weitere große Herausforderung bezeichnete Günther, mehr junge Menschen für die Gewerkschaftsbewegung zu gewinnen.

Im Mittelpunkt steht außerdem die aktuelle Krise. "Unsere Sorge ist, dass sich das Zeitfenster schließt zur Regulierung der Finanzmärkte." Die Gewerkschaften müssen deswegen den Druck aufrechterhalten, damit am Ende nicht die Arbeitnehmer die Zeche zahlen müssten. Es steht also die Frage nach der Zukunft der Solidarität auf der Tagesordnung - dies spiegelt sich auch im beschlossenen Leitantrag der DGB-Region wider. Bürgermeister Andreas Müller betonte, er sei für starke Gewerkschaften, weil unsere Gesellschaft die Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Beständigkeit der großen Interessenvertretungen bräuchten. Müller überbrachte dem Vorsitzenden und den Delegierten den Dank des Oberbürgermeisters für die konstruktive Arbeit der Leipziger Gewerkschaften in den vergangenen Jahren.

 

Eindrücke von der Delegiertenversammlung



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