Deutscher Gewerkschaftsbund

22.01.2016

Zeit für mehr Solidarität

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Kammern, der Gerichtsbarkeit, der Arbeitsagenturen, Kirchen, Medien, verschiedener politischer Ebenen und den haupt- und ehrenamtlichen Gewerkschaftvertreter_innen folgten der Einladung des DGB Leipzig-Nordsachsen zum alljährlichen Neujahrsempfang. Der Regionsgeschäftführer Erik Wolf stellte seine Begrüßung unter das diesjährige 1.Motto "Zeit für mehr Solidarität". Ein kurzer Blick zurück auf das Erreichte, aber auch die vielen Aufgaben die noch 2016 vor uns allen liegen waren Kerninhalt.

Oberbürgermeister Burkhard Jung wies in seinem Grußwort insbesondere auf die aktuelle Situation von Geflüchteten hin. Inbesondere die Bürokratie und langen Verwaltungswege führen zu einer langen Bearbeitungszeit der Anträge von Asylsuchenden. Aber auch die Problematik von extremistischer Gewalt in Leipzig ließ er nicht unerwähnt.

Als Festredner war Prof. Dr. Gustav A. Horn, Direktor des IMK geladen, welcher in einer kurzen und prägnanten Rede auf die aktuelle Situation in Deutschland und Europa einging. Der Mindestlohn hat sich als Instrument des konjunkturellen Aufschwungs erwiesen, viele sozialversicherungspflichtige Jobs sind entstanden. Die Menschen haben wieder mehr Geld in der Tasche, welches im Wirtschaftskreislauf unterwegs ist. Aber auch der Investitionstau in Ländern und Kommunen ließ er nicht unerwähnt, marode Straßen und Brücken können oft aus Geldmangel nicht saniert werden. Auch in seiner Rede spielte das Thema Flüchtlinge eine große Rolle.

Die Band "un momento" umschloss den Rahmen des Neujahrsempfanges hervorragend.


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