Deutscher Gewerkschaftsbund

20.02.2015

Frauen, Flucht und Frieden - Internationaler Frauentag in Leipzig

Die Veranstaltung zum Internationalen Frauentag in Leipzig stand unter dem Motto "Frauen, Flucht und Frieden". Drei Referentinnen berichteten über die verschiedenen Standpunkte von Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Die ver.di Bezirksgeschäftsführerin, Ines Kuche, berichtet über Frauen im Erwerbsleben. Noch immer beträgt die Entgeltdifferenz 22% im Vergleich zu männlichen Kollegen. Im Sommer 2015 soll das neue Entgeltgleichheitsgesetz in Kraft treten, auf diesem beruhen große Hoffnungen. Der Mindestlohn schafft Regularien das Frauen am Existenzminimum leben können, aber dennoch ist es nur ein Lohn an der untersten Grenze.

Sonja Brogiato, Vorsitzende des Leipziger Flüchtlingsrates e.V. stellte an Alltagsbeispielen das Leben der Flüchtlinge dar. erzeit sind 57 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, davon ca. 50% Frauen. Hauptherkunftsland ist Syrien und der Nahe Osten.

Angelica Avila, Mitarbeiterin im Referat Ausländischer Studierender stammt aus Kolumbien und studiert seit 2009 an der Uni Leipzig Chemie. Ca. 1800 Frauen aus 50 verschiedenen Ländern studieren an der Universität in Leipzig. Viele stammen aus dem europäischen Ausland, die wenigsten kommen aus Afrika und Südamerika. Angelica Avila berichtet über Gründe warum Jugendliche nach Deutschland zum Studium kommen und welche Schwierigkeiten dahinter stecken.

Nach den kurzen Inputreferaten gab es die Gelegenheit mit den drei Referentinnen in kleiner Runde zu diskutieren.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Leipziger Band "Wundertüte".

 


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