Deutscher Gewerkschaftsbund

15.01.2013
Leipzig wählt

Großes Interesse am DGB-Wahlhearing mit den Leipziger OBM-Kandidaten

Am 27. Januar 2013 wird in Leipzig ein/e neue/r Oberbürgermeister/in gewählt. Unter dem Motto "Nachgefragt: OBM-Kandidaten auf der roten DGB-Couch" hatte der DGB-Stadtverband Leipzig am 14. Januar zum Wahlhearing eingeladen und etwas 130 Gäste drängten sich im und vor dem Erich-Schilling-Saal des Leipziger Volkshauses. Stadtverbandsvorsitzender Bernd Günther äußerte zu Beginn den Wunsch, "dass die Lebensbedingungen der Menschen, die hier wohnen, stärker im Fokus der Politik stehen. Leipzig - Stadt der guten Arbeit, der fairen Chancen und sozialen Gerechtigkeit - das wäre ein Leitbild, nach dem die Politik in Leipzig dauerhaft ausgerichtet werden sollte." Schwerpunktmäßig drehte sich die Diskussionsveranstaltung um Fragen der Beschäftigungs-, Ansiedlungs- und Wirtschaftspolitik sowie der Armutsbekämpfung in der Messestadt. Weitgehende Einigkeit bestand in der Ansicht, bei künftigen Unternehmensansiedlungen in Leipzig stärker als bisher faire Arbeitsbedingungen für die zukünftigen Beschäftigten einzufordern. Leipzig sei mittlerweile ein attraktiver Wirtschaftsstandort, der es der Stadt ermöglicht, beispielsweise die Wirtschaftsförderung an diesbezügliche Bedingungen zu knüpfen.

Detaillierte Ausführungen zu den einzelnen Standpunkten der Kandidaten finden sich in den jeweiligen Antworten auf den Fragebogen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Leipzig/Nordsachsen.


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